The 1975 – München 

You got something to say?
Why don’t you speak it out loud, instead of living in your head?
It’s always the same.
Why don’t you take your heart out, instead of living in your head?

– ‚Heart Out‘ The 1975

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©Lena Dilger


Wer? The 1975
Wann? 10.04.2016
Wo? Zenith – München ♦

Eine Stunde vor Konzertbeginn und die Halle platzt schon aus allen Nähten. So, oder so ähnlich war es am Sonntag im Zenith. Manche unter euch fragen sich jetzt sicherlich, ‚The 1975? Wer sind die? Was können die?‘
Nun, die Fragen lassen sich mehr oder weniger leicht beantworten.

Erst einmal zum ‚Wer‘: Die Band wurde 2002 als Schülerband gegründet und besteht aus vier Mitgliedern. Der Frontsänger, Gitarrist und Mädchenschwarm Matt Healy; Adam Hann, ebenfalls Gitarrist; Ross MacDonald als Bassist, sowie dem Schlagzeuger George Daniel. Das bringt uns auch schon zur zweiten, etwas kniffligeren Frage. Was können die Jungs denn jetzt? Nun, da ist sich niemand so richtig sicher, klar ist nur, die könne eine Menge! Wikipedia schreibt nur lapidar ‚Indie-Rock‘ und Eventim kann sich in der Künstlerbeschreibung gar nicht auf einen Musikstil festlegen. Ich persönlich tendiere da zu eine Mischung von beiden Lösungen. Bei der Schublade Indie-Rock scheiden sich allerdings die Geister. Die einen sagen ‚Absolut‘ die anderen ‚Auf keinen Fall‘, aber so oder so sind The 1975 definitiv eine ganze Menge mehr als das. Ein bisschen Electro, ein Bisschen Rock, ein bisschen von allem und eine ganze Menge Kreativität.

Das Publikum bestand hauptsächlich aus einer bunten Mischung Jugendlicher und junger Erwachsenen. Hier und da hat man auch mal ein paar begleitende Eltern gesehen (die Sorte Eltern die sich aufopfert und ihrem Kind zu liebe eineinhalb Stunden in einer überfüllten, lauten und stickigen Halle verbringt. Finde ich super, weiter so!). Obwohl wir eine gute Stunde vor offiziellem Konzertbeginn (20:00 Uhr) da waren und auch noch locker einen Parkplatz bekommen hatten, mussten wir ca. 10 Minuten vor dem Eingang anstehen und waren dann überrascht, wie voll es drinnen schon war. Wobei man dazu sagen muss, dass die hintere Hälfte der Halle abgehängt war und sie nur den vorderen Bereich geöffnet hatten. Trotz allem konnten wir uns einen recht guten Stehplatz ergattern und hatten so eine super Sicht auf die Bühne.

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Unsere Sicht auf die Bühne               ©Lena Dilger

Überpünktlich um viertel vor acht legte dann die Vorband The Japanese House los und brachte Stimmung in die alte Fabrikhalle. Eine halbe Stunde später räumten sie dann die Bühne und es gab die obligatorische 30 Minuten Umbaupause. Danach brach erst einmal eine ohrenbetäubende Kackofonie aus ziemlich hohen und ziemlich weiblichen Kreischern los. The 1975 betreten die Bühne. Was dann folgt, ist ein fantastischer Wirbel aus Farben, Klängen und Menschenmassen. Das Bühnenbild allein wäre schon fast den Kauf der Konzertkarte wert gewesen. Zusammen mit den neuen Songs der 2016 erschienen Platte ‚I Like It When You Sleep, for You Are So Beautiful Yet So Unaware of It‚ war es ein unvergessliches Erlebnis! Aber auch Fans der älteren Songs kamen auf ihre Kosten. Ebenfalls auf der Setlist waren nämlich Heart Out, So Far (It’s Alright), The City, Robbers und natürlich Chocolate.

 

Um halb elf war die ganze Zauberei dann leider vorbei und man musste sich wieder der kalten Realität vor den Türen des Zeniths stellen. Die bestand zum Großteil aus wartenden Eltern, die ihre Sprösslinge einsammelten. Das, und die recht enge Zufahrtsstraße führten dann zu einem kleinen Verkehrschaos, dem wir (obwohl wir extra ein paar Minuten früher die Halle verlassen hatten) nur sehr knapp entgehen konnten.

Wer sich jetzt ärgert, weil er das Event verpasst hat, oder im Nachhinein doch gerne live dabei gewesen wäre: Keine Sorge, die Band kommt im September 2016 noch mal nach Deutschland und zwar nach Berlin zum Lollapalooza Festival (das ist absolut einen Besucht wert und wurde letztes Jahr schon von uns auf Herz und Nieren überprüft!).

Zur Infoquelle

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