Vienna – Ein Kurztrip über Ostern

Günstige 5 Tage in Wien.

Zum Osterwochenende war es nun endlich soweit. Wir fahren nach Wien. Wir, eine kleine Gruppe aus super motivierten Jungs und Mädels, haben beschlossen zusammen einen Trip in Österreichs Hauptstadt zu starten.

Tag 1 – Donnerstag

Da die Jungs aus München kommen und wir Mädels aus unserem südlich gelegenen Örtchen aufgebrochen sind, war unser erster Treffpunkt am Donnerstag um 9 Uhr am Irschenberg an der Raststätte. Auf dem Weg dorthin standen wir natürlich auch gleich mal wieder im Stau, wie sollte es auch anders sein auf der A8 München – Salzburg.

Nach ungefähr vier Stunden Fahrt und einem McDonalds Zwischenstopp ist unser Ziel der P&R Parkplatz Hütteldorf verdächtig nahe. Da wir dort pro Tag nur 3,40€ zahlen und wir nur ca. 10 Minuten mit der U-Bahn zu unserem Hostel brauchen, haben wir uns dazu entschlossen dort zu parken. Bei der Gestaltung der An- und Abreise ist man dadurch zudem auch einfach flexibler, da man sich die Zeit selber einteilen kann.

An der U-Bahn angekommen haben wir erst einmal das falsche Ticket gekauft, aber die Mitarbeiter der Wiener Linien waren so freundlich uns die falsche Wochenkarte gegen die richtige ohne Gebühren umzutauschen (Wochenticket von Mo-Mo 16,20€, das 74h-Ticket 16,50€, Einzelfahrschein 2,20€). Nach dem ersten Missgeschick hat es uns nun endlich in unser Hostel verschlagen, dem Wombats Hostel am Naschmarkt.

Im Hostel angekommen waren wir sehr positiv überrascht. Angenehme Atmosphäre, nette Mitarbeiter und eine cool eingerichtete Lobby mit ausreichend Platz zum chillen. Auf den Zimmern wurden wir von unserem ersten Eindruck zudem auch nicht enttäuscht, geräumige und sehr saubere Zimmer. Für uns sechs Personen war das Zimmer mit drei Hochbetten und einem Tisch mit Hockern ausgestattet und auch mit einem eigenen kleinen Bad. Wir waren also rundherum zufrieden.

Die Koffer ausgepackt und endlich frisch gemacht, verschlägt es uns zuerst einmal zum Einkaufen. Der Vorteil dabei, der Supermarkt liegt direkt neben unserem Hostel. Wer also nicht zum Essen gehen will, kann sich auch in der Hostel eigenen Küche etwas zum Essen zaubern. (Weiterer Pluspunkt für das Hostel, auch wenn wir die Küche nicht genutzt haben). Auch eine von Wiens Sehenswürdigkeiten, liegt direkt gegenüber. Der Naschmarkt. Frisches Obst und Gemüse, Türkische Antipasti sowie Olivenpasten und Fladenbrot, der Naschmarkt kann deshalb ein bisschen mit unserem Münchner Vikualienmarkt verglichen werden.

Den Abend haben wir dann in der Hostel Bar ausklingen lassen. Dort gibt es täglich eine Happy Hour, einmal für Bier (auch Augustiner erhältlich), dann mal für Cocktails und auch mal Longdrinks. Jeden Abend verlocken neue Angebote zum verweilen in der hauseigenen Bar und das auch noch zu echt günstigen Preisen. Wir haben uns dann nach unserem Willkommens Wein und Bier dazu entschlossen eine Runde zu Nageln. (Das Ziel ist es, einen Nagel mit so wenig Hammerschlägen wie möglich in einen alten Baumstamm zu versenken und wer verliert muss trinken – is klar oder?)

Tag 2 – Freitag

Tag zwei unseres Aufenthaltes starten wir erstmal mit einem Frühstück, welches für wenig Geld beim Supermarkt besorgt haben. Gut gestärkt konnten wir unseren Plan, die Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust zu erkunden, umsetzen und machten uns auf den Weg.

Vorbei am Naschmarkt und dem Karlsplatz mit Blick auf die Karlskirche geht es zur Wiener Staatsoper. Von dort aus über die Straße zum Café Sacher, wo wir eigentlich eine der berühmten Sacher Torten essen wollten, doch bei den Preisen von Torte und Kaffee haben wir uns das ganz schnell anders überlegt. Wurde es halt nur der Starbucks. Angekommen in der Fußgängerzone konnten wir Mädels natürlich nicht widerstehen, dass wir das ein oder andere Geschäft unsicher machen. Vor allem der H&M in der Innenstadt hat durch den Stuck an der Decke und seine alte Holztreppe einen ganz besonderen Flair.

Unser nächster Stop ist der Stephansdom, aber da leider das Wetter nicht so schön war haben wir auf den Aufstieg der Turmstufen verzichtet. Der Josefsplatz vor der Österreichischen Nationalbibliothek, der Michaelerplatz vor der Hofburg und das Denkmal vom Kaiser Franz I. in der Hofburg und die Hofburg selbst waren weitere Sehenswürdigkeiten, welche wir erfolgreich gefunden haben. Von der Hofburg aus ging es durch den Volksgarten am Burgtheater und dem Parlament vorbei direkt zum Rathaus. Irgendwie muss man sagen, dass das Wiener Rathaus dem Münchner Rathaus schon wieder verdächtig ähnlich sieht.

Wir waren jetzt schon einige Stunden in die Stadt unterwegs und das Bauchgrummeln wurde bei allen immer Stärker, deshalb wollten wir zur L’Osteria an der wir vorbei gelaufen sind zum Pizza essen gehen. Einfacher gesagt als getan, denn wir wussten nur noch so ungefähr wohin wir mussten, auf unserem Weg dorthin sind wir über einen schönen Ostermarkt (an der Mariensäule) gelaufen und auch vorbei an den Luxus Läden wie Gucci, Tiffany, Chanel, Burberry und Co bis wir nach unserer Suche endlich unser Ziel erreicht haben.

Tag 3 – Samstag

Am Samstag hat sich unser Frühstück wieder genauso gestaltet wie am Vortag und wir sind erneut aufgebrochen um Wien zu erkunden.

Schon als wir aus der Hostel Tür raus sind, haben wir den immer Samstags stattfindenden Flohmarkt auf dem Naschmarkt entdeckt und konnten nicht widerstehen nach ein paar schönen Schnäppchen ausschau zu halten. Doch leider wurden die Schnäppchenjäger und Second Hand Liebhaber von uns enttäuscht, denn es war nichts brauchbares für uns dabei.

Vom Naschmarkt aus haben wir uns dann auf den Weg zum Wiener Prater gemacht, genauer gesagt zu dem Teil des Praters, in dem sich ein Vergnügungspark befindet. Mein absolutes Highlight dort war die Liegeachterbahn, bei der man so in seinen Sitz eingespannt wird, dass man die ganze Fahrt lang mit dem Kopf vorraus fährt.

Für mich und die Jungs ging es ins Brezl Gwölb zum essen, für ein sehr gutes traditionelles Essen für einen angemessenen Preis. Das Gebäude, im dem sich das Restaurant heute befindet wird in der Wiener Geschichte das erste mal im Jahre 1341 erwähnt und genau eine solche urige Atmosphäre findet man hier auf.

Nach unserem Essen haben wir schockiert festgestellt, dass schon alle Geschäfte geschlossen hatten. Woher sollen wir denn dann für Morgen unser Frühstück her bekommen und unseren Alkohol? Zum Glück haben wir von einer Einheimischen den Tipp bekommen, das am Westbahnhof die Geschäfte immer geöffnet haben, also war unser Abend und das Frühstück doch noch gerettet.

Zum Abschluss des Tages ging es dann für uns Mädels ins U4 welches sich in einem alten angefangen U-Bahn Schacht befindet. Für uns war es vor allem angenehm das es hier einen getrennten Raucher- und Nichtraucherbereich gibt, denn dieser Aschenbecher Gestank wenn man aus Raucherlokalen  raus kommt ist echt widerlich, zusätzlich war die Musik echt gut und das Publikum angenehm und nicht aufdringlich.

Tag 4 – Sonntag

Für das Frühstück im Hostel waren wir nartürlich mal wieder nicht frühzeitig aus dem Bett gekommen, also hat sich ein Teil von uns erneut auf den Weg zum Westbahnhof gemacht um sich dort Frühstück zu besorgen.

Nach einem frischen Kaffee und dem nötigen Kick Energie ging es für uns  nun zum Schloss Schönbrunn, der Residenz der österreichischen Kaiser und Kaiserinnen. Schönbrunn ist das größte Schloss in Österreich und auch eine der meistbesuchten Touristen Attraktionen im Land. Das Schloss und der etwa 160 ha große Park sind seit 1996 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
Beim betreten den Schlossparkes wird uns schnell klar, das man hier viel Zeit verbringen kann, wenn mal alle Ecken entdecken will. Unser Weg führte nun durch die ‚Große Parterream ‚Neptunbrunnen‘ vorbei und den ‚Gloriette-Hügel‘ hinauf. An der ‚Gloriette‘ angekommen, hatten wir einen wunderschönen Blick über das Gelände von Schönbrunn und über Wien.

Wie sollte es anders sein hat es uns zum Essen wieder an Westbahnhof verschlagen, für mich gab es einen richtig leckeren Burger mit Pommes von Burgerista. Wenn Ihr also die Möglichkeit habt einen solchen Burger zu probieren, macht es! ;)

Der letzte Abend ist für uns angebrochen und diesen haben wir in der Hostel Bar verbracht, bei super Oster Spezial Angebote.

Tag 5 – Montag

Ein Tag beginnt richtig schön wenn man ein wenig verkatert viel zu früh aufstehen muss um seinen Koffer zu packen um pünktlich auschecken zu können. Der einzige Vorteil an der ganzen Sache war, dass wir zumindest einmal dazu gekommen sind das Frühstück im Hostel für 4,50€ zu testen. Kaffee, Müsli, eine Auswahl von Wurst und Käse mit Toast oder Semmeln, für jeden etwas dabei. Jedoch war für Leute mit Unverträglichkeiten wie Laktose- oder Glutenunverträglichkeit leider keine zustätzlichen Angebote vorhanden.

Nachdem wir fertig gegessen und noch ein bisschen in der Lobby gechillt haben, machten wir uns auf dem Weg zum Auto um nach ein paar schönen Tagen in Wien die Heimreise anzutreten. Der Stau auf der A8 machte die Heimfahrt nur leider dann nicht so angenehm.

Fazit: Eine Reise nach Wien lohnt sich und kann defintiv günstig gestaltet werden.♥

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