Die Lange Nacht der Münchner Museen -#Busfahrenkönnensie

Zum 18. Mal in Folge fand am 15.10.2016 die Lange Nacht der Münchner Museen statt. Zur nächtlichen Stunde (von 19-2 Uhr) hatte man die Chance, über 90 Museen, Sammlungen und Ausstellungsstücke zu besuchen. Ein Ticket hierfür kostete 15 €. Kaufen konnte man das Ticket an allen beteiligten Häusern. Mit diesem Ticket konnte man jedoch nicht nur in alle über 90 Häuser schauen – nein, man hatte durch den Erwerb auch noch ein MVV-Gesamtnetz-Ticket und somit die Möglichkeit, mehrere MVG-Shuttlebusse zu nutzen. Die Busse wurden in 5 Touren aufgeteilt: Linie Zentral, Tour Innenstadt, Tour West, Tour Schwabing und Tour Ost. Natürlich kann man sich seine eigene Tour erstellen und genau das war unser Plan.

Gegen halb 8 machten Lena und ich uns auf den Weg. Erstes Ziel: Deutsches Museum. Direkt davor kauften wir uns unser Ticket und wollten uns auf den Weg hinein machen, wurden aber draußen erst mal vom Oldtimer-Shuttle-Service zwischen dem Deutschen Museum und dem Verkehrszentrum überrascht. Nachdem wir uns alle Oldtimer genau angeschaut hatten, gingen wir in unser erstes Museum. Am meisten freuten wir uns auf den Astronomie Bereich und stiegen deswegen direkt in den dritten Stock. Die Ausstellung war genau so toll wie wir sie uns vorgestellt hatten, aber wir wollten ja auch noch ins Planetarium. Leider musste man im Deutschen Museum eine extra Tour für das Planetarium buchen und wir hatten natürlich Pech, sodass wir lange auf eine der Touren hätten warten müssen, also begaben wir uns etwas enttäuscht zur Dachterrassen-Bar, um die wunderbare Aussicht über München zu genießen und ein paar Bilder zu machen.

Danach ging es für uns weiter zum Shuttlebus um Pläne zu schmieden. Wohin noch? Welchen Shuttle? Die Liste der Fragen war groß, aber wir entschlossen uns, alles entspannt anzugehen. „Erstmal einen Kaffee!“, hieß unsere Devise.

Nach einer kurzen Pause ging es dann auch schon weiter ins Deutsche Theatermuseum. Das Deutsche Theatermuseum zählt zu den bedeutendsten Theatersammlungen der Welt und das natürlich auch zu Recht. Allerdings war es ziemlich voll in dem kleinen Museum, das eher in die Höhe, als in die Breite gebaut ist. Dementsprechend schwer war es, sich an all den Leuten vorbei die an den Wänden angebrachten Exponaten anzuschauen. Nachdem wir auf Grund der vielen Menschen bald wieder aus dem Theatermuseum draußen waren, ging es mit dem Bus direkt weiter zur Glyptothek. Dort wurden römische und griechische Skulpturen aus Marmor speziellen Skulpturen aus Holz gegenübergestellt.

Daraufhin ging es von einem Bus in den nächsten, mit dem wir eigentlich noch eine ganze Menge anschauen wollten, jedoch lag das von uns ausgewählte Museum am Ende der Linie (die Linien sind kreisförmig und die Busse fahren immer in nur in die gleiche Richtung) und so waren wir nach der etwa 40 minütigen Fahrt schon viel zu müde, bevor wir überhaupt unser anvisiertes Ziel erreicht hatten. Also beschlossen wir, einfach sitzen zu bleiben und uns auf den Heimweg zu machen.

Ich persönlich finde die Lange Nacht der Museen ein tolles Ereignis, welches man mit Freunden oder Familie definitiv besuchen sollte. Auch wir sind auf jeden Fall nächstes Jahr wieder unterwegs um Nachts die Museen Münchens zu erkunden. Diesmal dann aber ein wenig besser organisiert, damit wir auch ein wenig mehr der Museen zu Gesicht bekommen und nicht so viel Zeit mit unnötigem Bus fahren verschwenden.

 

 

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