Lost in London

A bad day in London is still  better than a good day anywhere else. – Unknown

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Auf dem Weg nach London ©Luana Djuga

Es war mal wieder so weit, ein Besuch bei meiner Familie in London mit meinen Geschwistern und meiner Mutter stand auf dem Plan und egal wie oft wir schon dort waren, London ist einfach jedes mal spektakulär.!

Reisen mit meiner Familie ist so eine Sache, es geht nie gut. Schon am Flughafen in London hatten wir die ersten Probleme, weil mein Personalausweis als gestohlen gemeldet war. Nach einigen Stunden konnten wir das Problem endlich lösen, ich durfte einreisen und wir konnten unseren Leihwagen abholen.

Über Airbnb hatten wir uns ein süßes, kleines Haus in Raynes Park, im Süd-Westen Londons gemietet.

Nachdem wir endlich in unserem Häuschen angekommen waren, brauchten wir alle erst einmal eine Pause. Als wir uns wieder aufraffen konnten war es draußen leider schon dunkel, das hielt uns jedoch nicht davon ab, noch in die Innenstadt zu fahren und London bei Nacht zu genießen.

Am Tag darauf ging es dann so richtig los, die normalen Touristen Attraktionen standen auf dem Plan. Mit dem Zug fuhren wir direkt nach Waterloo, um von dort aus Richtung London Eye, Big Ben und Tower Bridge zu gehen. Nachdem wir uns alles genau angeschaut hatten ging es weiter: Shoppen an der Oxfort-Street. Ich würde mich selbst als ziemlichen Second-Hand-Fan bezeichnen, weshalb ich in London natürlich auch auf die Suche ging. Meine Favoriten: Cancer Research UK – diese Shops haben super Sachen und das eingenommene Geld wird gespendet, da gibt man doch gerne Geld für Kleidung aus :)

Am Tag darauf besuchten wir unsere Familie in Highgate und verbrachten dort den ganzen Tag. Abends ging es dann noch zum London Eye, um diesen wundervollen Sonnenuntergang zu genießen und danach noch in einem Pub in Raynes Park, um ein leckeres Guinnes zu trinken.

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Unser Blick auf den Sonnenuntergang vom London Eye aus ©Luana Djuga

Die Tage darauf verbrachten wir noch viel mit der Familie und (natürlich) auch mit shoppen, außerdem wollten wir unbedingt noch in die British Library und zum Buckingham Palace, was wir uns am vorletzten Tag vornahmen.

Am letzten Tag kam dann noch einmal die chaotische Seite meiner Familie zum Vorschein. Als erstes sperrten wir uns aus unserem Haus aus und benötigten die Hilfe des Schlüsseldienstes. Während wir vor der geschlossenen Tür warteten dann der nächste Schock: An unserem Auto bemerkten wir einen Strafzettel über 100 €. Unsere Laune rutschte immer mehr in den Keller. Endlich kam der Schlüsseldienst und nach einigen Sekunden standen wir zum Glück wieder im Haus, jedoch für weitere Kosten in Höhe von 100€. Jetzt hieß es für uns so schnell es geht die Koffer packen, um schließlich -etwas verspätet- direkt wieder mit dem Leihauto Richtung Flughafen zu fahren. Dort rannten wir, jeder mit einem Handgepäckkoffer zum Gate. Dort angekommen wurde uns jedoch gesagt, die Koffer wären zu groß und wir müssten sie abgeben bzw. unser Übergepäck zahlen, pro Person ca. 50€, woraufhin wir alle nahe an einem Herzinfarkts waren. Sprachlos standen wir nach diesem chaotischem und anstrengendem Tag mit Tränen in den Augen da. In solchen Momenten scheinen viele Leute Mitleid mit uns zu haben und wir konnten letzten Endes alle mit unseren Koffern an Bord ohne noch weiter zahlen zu müssen.

Nach all den Ereignissen waren wir froh als wir nach 1 1/2 Stunden wieder munter in München gelandet waren, denn irgendwie waren wir doch etwas Lost in London.

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