Lucky Chops – ein spektakuläres Blaskonzert, live in der Muffathalle

Letzte Woche haben wir das live Konzert der Lucky Chops in der Muffathalle in München besucht.

Los ging es pünktlich um 20:00 Uhr mit der Solo- Künstlerin KIDDO KAT:

© Isabella Galz

Mit richtigem Namen heißt sie Anna Gruber, ihre erste EP ‚Why am I so funky?‘ erschien im Februar 2016 und ihre Deutschlandtournee startete sie im vergangenen Juni. Die Musikrichtung, der Wunsch- Hamburgerin, geht von Pop, über RnB, bis hin zu Funk!

Bekannt geworden ist KIDDO KAT mit einer ihrer Musikerfreundinnen, Heidi Jouber, durch ein Facebook- Video. Vielleicht hat der ein oder andere den Clip  gesehen, in dem die beiden einfach so in der S-Bahn angefangen haben zu jammen. Mittlerweile wurde das Video schon über 70 Millionen mal angeklickt und zog diverse Medienauftritte in TV, Radio und Printmedien auf nach sich.

Zuerst groovte sie alleine auf der Bühne ab und holte dann, nach den ersten zwei Liedern  ihre Begleitband mit ins Scheinwerferlicht. Ihre Stimme ist ein Mittelding zwischen Christina Agulara, gemischt mit ein bisschen Rock. Mein Ding war es zwar nicht so, aber das Interesse der meisten Lucky Chops Fans hatte sie dennoch schnell auf sich gezogen und zum mitfeiern angeturnt.

 

Dann, nach einer halben Stunde Pause legten die Lucky Chops gegen 21:00 Uhr los. Ich bin zwar kein großer Blasmusikfan, aber die Jungs waren einfach fantastisch! Selbst die etwas älteren Gäste haben angefangen ihre steifen Hüften zu Kreisen. Generell waren die Münchner Fans so zwischen 18 Jahren bishin zum 60ig Jährigen, also eine ganz gemischte Truppe.

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© Isabella Galz

Das besondere an den Jungs ist, dass sie nicht nur ihr ganzes Lungenvolumen in ein Instrument rein pusten und dadurch ein Ton raus kommt, sondern sie lassen sich von der Musik voll und ganz mitreißen. Sie springen auf der Bühne rum, sie tanzen mit ihrem Blasinstrument und begeistern ihre Fans auch mit zwischendurch-Erklärungen, wie und warum das Lied entstanden ist. Denn sie Covern nicht nur bekannte Songs, sonder komponieren auch eigene.

Ein bisschen zu bemängeln ist, das anderthalb Stunden reines Akustik- Blasinstrument- Konzert, für meinen Geschmack etwas zu einseitig ist. Ich hätte mir vielleicht auch mal zwischendurch ein Lied gewünscht, welches durch die Stimmen der Jungs unterstützt wird, aber das geht wohl schlecht wenn man gleichzeitig ein Blasinstrument spielt (aber der Drummer hätte die Möglichkeit gehabt!!!!!)

Mein Fazit:

Es war eine echt coole Vorabkünstlerin und ein noch spektakuläres Konzert, mit Höhen und Tiefen. Die Jungs waren voller guter Laune und Elan. Vielleicht hab ich mich auch ein kleines bisschen, in den echt verrückten Saxofonisten verknallt. Ich kann jedermann empfehlen, der die Möglichkeit hat die Jungs live zu sehen, egal ob groß oder klein, jung oder alt, das auch zu tun. Aus diesen Konzert geht man mit einem Lächeln auf dem Gesicht nach Hause :)

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