Städtetrip – Regensburg

Am Wochenende war es mal wieder Zeit für einen Kurztrip. Dieses mal ging es für uns nach Regensburg. Mit uns meine ich eine Freundin (Julia) und mich, alias Dumm & Dümmer, unser persönlicher Spitzname.

Am Freitag Vormittag fuhr ich mit dem Bus von München ZOB zum Regensburger Hauptbahnhof und von dort aus ging es dann zu Fuß zu unserem süßen, kleinen Zimmer in der Altstadt, das wir über AirBnb gebucht haben. Julia kam am Nachmittag mit dem Auto nach und wir machten uns erst mal auf Parkplatzsuche. Wie es unser Spitzname  schon vermuten lässt, dauerte das etwas länger. Nachdem wir gefühlte hundert mal durch die Regensburger Altstadt gefahren sind, fanden wir endlich einen kostenlosen Parkplatz: Den P+R an der Wöhrdstraße, direkt hinter der Jugendherberge. Nach einer erfolgreichen Parkplatzsuche erkundeten wir ein wenig die Umgebung und hielten Ausschau nach einem Supermarkt, damit wir wenigstens etwas Kleines zu essen hatten. Danach ging es wieder zurück in unser Zimmer, zu umziehen und dann direkt los – ESSEN! Da es für uns nichts besseres gibt als Pizza, landeten wir schließlich in der l’Osteria in der Altstadt. Eine Riesenpizza und ein Erdbeer-Bellini, eine himmlische Mischung. Wir Couchpotatoes stapften danach vollgefressen, aber glücklich, wieder zurück und ins Bett, um einen Film zu schauen, damit wir am Samstag ausgeruht waren und mehr erleben konnten.

Samstagvormittag ging es dann auch los in die Regensburger Arcaden. Doch was braucht man natürlich als erstes? Richtig, Kaffee!
Mit einem leckeren Kaffee versorgt, konnte der totale Mädels-Shoppingtag beginnen. Wir ließen natürlich keinen Laden aus und obwohl es letztendlich nur ein paar Schuhe, sowie Accessoires wurden, war der Tag sehr gelungen. Auch am Samstag mussten wir natürlich etwas essen. Dafür hatten wir bereits am Vorabend beim Hans im Glück in Regensburg  reserviert und genossen dort unser ‚Abendmahl‘. Das bestand (natürlich) aus Burger, Pommes und einem Cocktail. Danach verkrochen wir uns wieder in unserem Zimmerchen und sahen unsere neu entdeckte Serie ‚Secret Diary of a Call Girl‘. Gegen 10 Uhr rafften wir uns dann doch noch auf und gingen in die U-Bar, die uns von einer Freundin, die in Regensburg studiert, empfohlen wurde. Für uns Münchner Mädels waren die Preise natürlich unterirdisch: Drei Gin Tonic für 9,90€, sowas sieht man in München definitiv nicht oft, oder besser gesagt gar nicht. Nach einigen Gin Tonic und Lillet Wildberry wurden wir schon wieder so müde, das es zurück ins Bett ging.

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©Luana Djuga

 

Am Sonntag legten wir dann so richtig los: Um 12 Uhr mussten wir aus dem Zimmer auschecken und verlagerten unsere Koffer ins Auto. Weiter ging es auf Bäcker suche, damit wir Frühstücken konnten. Zum Glück fanden wir durch Google die Bäckerei Kosler, die noch offen hatte. Frisch gestärkt begannen wir unsere Sightseeing Tour. Wir fingen am St. Peters Dom an, welchen wir natürlich auch ausgiebig von innen betrachteten. Ich persönlich fand den Dom wirklich sehr spannend und die Bemalung der Fenster waren einfach spektakulär.

Danach ging es für uns weiter zur alten steinernen Brücke, die leider (wie auch der Dom) im Moment renoviert wurde. Von dort liefen wir weiter, durch die gesamte Altstadt, vorbei am alten Rathaus und den vielen Kirchen, die Regensburg zu bieten hat.

Als wir die Altstadt zum fünften mal komplett abgewandert hatten, war es ca. 15 Uhr. Mein Bus nach Hause ging allerdings erst um 18:30 Uhr, also brauchten wir noch etwas um die restliche Zeit zu überbrücken. Wir gingen zurück zum Auto und googelten wie die Wilden nach weiteren Ausflugszielen um Regensburg und wir wurden fündig: Die Gedenkstätte Walhalla in Donaustauf, mit dem Auto von Regensburg innerhalb von 25 min zu erreichen und definitiv einen Besuch wert! Diese Wunderschöne Aussicht genossen wir eine Weile, bald wurde es jedoch so kalt, dass wir wieder zurück ins Auto stiegen und nach Regensburg fuhren.

Leider hatten wir immer noch sehr viel Zeit, bis ich zum Bus musste und wir brauchten beide dringend eine Toilette, also fuhren wir zu den Arcaden und hofften dort eine Toilette zu finden. Hier machten wir unserem Spitznamen dann mal wieder alle Ehre. Wir parkten im Parkhaus und wollten von dort aus zum McDonalds. Das wurde aber alles sehr problematisch,denn wie zur Hölle kommt man aus diesem Parkhaus zum McDonalds, wenn die Arcaden eigentlich zu haben? Leider brauchten wir für für die Antwort ca. 30 min und zehn verschiedene Eingänge. Am McDonalds angekommen das nächste Problem: Dort gab es keine Toilette! Also ging unsere Suche weiter. Zum Glück wurden wir im Kino nebenan fündig. Damit hörten die Probleme aber nicht auf, denn den richtigen Weg zurück zum Auto mussten wir auch noch finden. Das kostete uns noch einmal eine halbe Stunde und viele weitere Anläufe, bis wir endlich wieder am Auto waren. Dort angekommen war es dann auch definitiv Zeit, sich zu verabschieden und nachdem der Bus nach 20 Minuten Verspätung am Regensburger Hbf ankam, ging es für mich nach einem typisch chaotischen Wochenende auch wieder heim.

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