EQUILA – Mehr als eine Pferdeshow!

Am Abend des 5. November begeben sich die geladenen Gäste -die deutsche Prominenz- in die heiligen Hallen des neuen Showpalastes in München/ Fröttmaning. „EQUILA“ feiert Weltpremiere und Apassionata hat nun endlich, zusätzlich zu seiner Europa-Tournee, eine festen Eventhalle mit neuen Möglichkeiten.

Wir hatten das Glück, uns bei der Vorpremiere am 4. November unser eigenes Bild zur Show und zum gesamten Konzept machen zu können.

Wie sieht es Backstage eigentlich so aus?

Bevor es für uns in die Vorstellung ging, konnten wir zusammen mit  Meike Àrnason, Horse Director bei EQUILA, erst mal einen Blick auf das Herzstück werfen: Der Stall, hier sind die Stars der Show untergebracht. Damit Pferd und Reiter harmonisch miteinander arbeiten können, ist das Wohlbefinden der Pferde super wichtig. Wer jetzt denkt, für die Pflege gibt es extra Personal, liegt falsch. Jedes Pferd wird von seinem Reiter persönlich betreut und gepflegt, um die Beziehung zwischen den beiden so eng wie möglich zu halten. So weiß auch der Reiter vor der Show, wie sein Hengst tickt und kann besser auf seine Bedürfnisse eingehen. (Kleiner Fakt am Rande: Alle der 65, in den Stallungen stehenden Pferde, sind Hengste.) Im Frühjahr 2018, wenn die geplante Themenwelt eröffnet werden soll, sollen sich auf dem Gelände sogar bis zu 100 Pferde befinden.

So kurz vor der Show ist Backstage einiges los. Die Künstler essen in der Kantine noch zu Abend, die ersten Pferde werden schon für die Show warm geritten und die weißen Hengste bekommen nochmal eine extra Pflegeeinheit. Wir Zuschauer erwarten schließlich Pferde die gesund, prächtig und schön sind. Das gesamte Gebäude wurde extra für eine Pferdeshow konzipiert, weshalb auch besonders gut auf die Bedürfnisse der Tiere eingegangen wurde. Schließlich handelt es sich bei den Pferden schon um Hochleistungssportler. Extra Futter, spezieller Boden und eine besondere Betreuung sind nur drei Komponenten, um ihnen den Job so angenehm wie möglich zu machen.

Die Außenfassade soll an eine galoppierende Herde erinnern.

Inzwischen ist es draußen bereits dunkel geworden und die Außenfassade des eigen für die Aufführungen erbauten Showpalastes wird mit einem Lichtspiel angestrahlt. Das verwendete Holz soll die Nähe zur Natur verdeutlichen. Wenn man ganz genau hinschaut, soll man angeblich sogar erkennen, was das Architektur Büro GRAFT aus Berlin darstellen wollte. Eine in Richtung München galoppierende Herde. Allerdings hatten wir  leider nicht viel Glück damit, oder einfach zu wenig Vorstellungskraft, denn wir konnten das nicht feststellen.

Nach den Eindrücken von der Fassade sind wir schon gespannt, was sich der Architekt sonst noch so einfallen lassen hat. Ruck, zuck waren wir also im genauso in blau, pink und lila erstrahlten Foyer und konnten dort die Architektur bei einem Gläschen Weißwein betrachten.

Die Türen öffnen. Endlich sehen wir, was sich hinter den großen, weißen Türen verbirgt. Gespannt betreten wir den Zuschauerraum und suchen erst mal unsere Plätze. Block D, Reihe 11, Plätze 15-17. „Ganz schön viele und steile Stufen“, sprach eine Frau hinter mir zu ihrem Mann. Da musste ich ihr allerdings recht geben. Wer es nicht so mit der Höhe hat, oder nicht mehr so gut zu Fuß ist, sollte sich lieber einen Platz weiter unten reservieren. Endlich oben -in unserem Fall zum Glück recht Mittig- angekommen, hatten wir die Zeit uns dem Raum mal genauer anzuschauen.

Besonders ist vor allem der Amphitheater ähnelnde Aufbau der 1700 Sitzplätze, durch diese Anordnung hat mal auch auf den „billigen“ Plätzen einen wunderbaren Blick auf die Bühne. „Von hier aus sieht man so viel besser, als in der Olympiahalle! Die neben mir hat glaub ich ihr Fernglas umsonst mitgenommen“, meinte meine Begleitung Christin. Wenn sie das sagt wird das wohl so sein, schließlich ist sie ein großer Fan der Apassionata Shows.

Das neue Konzept von EQUILA soll nicht nur Pferdefans begeistern.

EQUILA soll eine ganz neue Ebene der Unterhaltungsshows erreichen. Bei den mir vorliegenden Fakten, hat die Show auch das potenzial dazu. 65 Pferde, 4 Esel, 3 Shetlandponys, 31 Reiter, 18 Tänzer, 6 Akrobaten und eine Violinistin gehören allein zu den Darstellern auf der Bühne und ich will gar nicht wissen wie viele Menschen im Hintergrund ihr bestes geben um die Show gelingen zu lassen. Die konkav stehende 10 Meter auf 60 Meter stehende LED Wand ist momentan die größte ihrer Art. Die Kombination modernster Licht- und Soundtechnik mit Artistik und Reitkunst ist viel versprechend.

Endlich ist es so weit:

Das Licht geht aus, Musik ertönt, Bewegung hinter dem Vorhang.
Wir befinden uns in dem Land EQUILA, wo Mensch und Pferd seit jeher in Harmonie leben. Nach dem Fall des Vorhangs sind wir mittendrin, die Grenze zwischen Bühne und Zuschauern verschwimmt förmlich.
Jedes Jahr ist Equila der Schauplatz für das große Turnier, das zwischen den zwei Völkern des Landes ausgetragen wird. Hierbei wird der beste Reiter gekürt, der Reiter der am harmonischsten mit seinem Pferd ist.

Der junge Reiter Phero träumt schon lange, nach vielen Niederlagen für die Bürger seines Landes, eines Tages den Sieg für sein Volk zu holen. Endlich ist er alt genug um sich gemäß der Tradition sein Pferd auszusuchen, mit dem er ein Jahr später beim großen Turnier antreten darf. Danach fängt das große Abenteuer für Phero an. Er und sein Pferd Arkadash müssen einmal durch das komplette Land um zum Gipfel der Helden auf der anderen Seite des Ozeans zu kommen.

Auf seinem Weg hat Phero viele Begegnungen die seine Reise prägen. Verzweiflung, Angst und Liebe sind nur drei der Emotionen die er erfährt.  Ob er es am Ende zum Gipfel der Helden mit Arkadash schafft?

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©FedoraOnTour

Durch den Einsatz der LED-Wand, den spektakulären Projektionen an den Wänden und auf den Boden, die wunderbare Musik von Komponist Martin Lingau, der Choreographie des Choreographen Denis We und die Arbeit von Horse Director Meike Àrnason machen diese Show einzigartig und zu etwas Besonderen. Alles zusammen lässt einen während der Vorstellung in die magische Welt von EQUILA eintauchen.

Fazit:

Anfangs war ich ein wenig skeptisch, denn außer meinen Nachnamen hab ich mit Reiten und Pferden nicht viel am Hut. Würde mir eine Show mit Pferden überhaupt gefallen? Das musste ich wohl herausfinden. Und JA, verdammt JA. Es hat mir mega gut gefallen. Die Tänzer, die Akrobaten, die Reiter und vor allem die Pferde haben mich überzeugt. Großes Kino, was das Team vom EQUILA da auf die Beine gestellt hat. Es ist keine Pferdeshow geworden, sondern wirklich eine Unterhaltungsshow mit Pferden. Zurecht wurden die Akteure nach der Show mit Standing Ovation belohnt.


APASSIONATA presents EQUILA
im SHOWPALAST MÜNCHEN

Hans-Jensen-Weg 3
80939 München
MVG: U6 Fröttmaning

Spielzeiten: Mittwoch
(ab 27.12.2017) 18:30 Uhr
Donnerstag: 19:30 Uhr
Freitag: 19:30 Uhr
Samstag: 14:00 u. 19:30 Uhr
Sonntag: 14:00 Uhr

Karten für die Show gibt es schon ab 29€ und HIER kannst du dir die weiteren Ticket Preise anschauen.

EQUILA_Logo_Ansicht
©APASSIONATA

PS: Wir bedanken uns bei Apassionata World GmbH für die Einladung, es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

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